Nach dem langen Winter konnten wir es kaum erwarten, unser im Herbst gefasstes Vorhaben in die Tat umzusetzen. Um die Winterträgheit schnell aus den Kochen zu bekommen, wollten wir das Jahr mit einem Aktivurlaub beginnen. Unser Ziel war Wales, genauer gesagt Südwales. Nachdem uns Bekannte immer wieder von der herrlichen Landschaft im Süden Englands vorschwärmten, wollten wir uns das selbst mal ansehen.
Beginnen wollten wir unseren Erlebnisurlaub mit einer Kanutour auf dem Fluss Wye. Auf dem Weg dahin begegneten uns ständig irgendwelche Schafe. Wie wir erfuhren, soll es hier wesentlich mehr Schafe geben als Einwohner.
Um uns mit dem Kanu etwas “einzufahren”, blieben wir erst einmal im Hauptarm. Doch nach einiger Zeit entschlossen wir uns, auch in den einen oder anderen Seitenarm zu fahren, die zum Teil recht reizvoll sein sollten. Das stimmte dann schon, aber aufpassen musste man gewaltig, um an den engeren Stellen nicht an einem Ast oder Stein hängen zu bleiben und dann nasse Füße zu bekommen. Aber alles ging gut. Im anschließenden Pub-Besuch ließen wir dann die ganze Kanufahrt noch einmal Revue passieren.
Doch natürlich kann man hier in Südwales außer Kanufahren auch auf andere Art und Weise aktiv sein: Ob man angeln und fischen möchte, oder lieber mit Klettergurt und Seil im Brecon Beacons Nationalpark unterwegs ist, ist natürlich jedem selbst überlassen. Auch für Radler und Mountainbiker ist die grüne Hügellandschaft recht interessant: Der gut ausgeschilderte Taff-Tail bietet auf 100 km echte Herausforderungen.