Man kann als Urlauber nach Madeira kommen, wann man will, irgendetwas blüht immer. Ob das nun die Magnolien oder die Weihnachtsterne, die Oleander oder Lilien sind, ihre Blütenzeiten reihen sich nahtlos aneinander. Wie in einem riesigen Garten mitten im Atlantik kommt man sich hier als Besucher vor.
Die Landschaft dieser portugiesischen Insel erinnert stark ans Gebirge, wobei es wie schon gesagt nicht nur überall blüht, sondern grünt. Vor allen Dingen die grünen Täler und spektakulären Landschaften sind eine Augenweide. Mit einem ausgeklügeltem Bewässerungssystem, den Levadas, hat man es geschafft, fast die ganze Insel mit dem zur Genüge vorhandenen Wasser aus dem Norden zu versorgen.
Wie die kanarischen Inseln in der Nachbarschaft ist Madeira ebenfalls vulkanischen Ursprungs. Die Hauptstadt dieses knapp 800 qkm großen Eilands ist Funchal. Macht man einen Ausflug in diesen farbenfrohen Mittelpunkt der Insel, wird man bei der Besichtigung des Hafens besonders von den großen Kreuzfahrtschiffen, die hier ankern, beeindruckt sein. Eine Stadtrundfahrt mit Besuch eines der verschiedenen Märkte, vielleicht auch des Fischerviertels kann durchaus reizvoll sein. Die Zeit, sich im alten Stadtkern Funchals ein Glas Madeira-Wein zu gönnen, sollte man sich nehmen.
Naturliebhaber und Wanderer können auf Madeira sicherlich einen traumhaften Urlaub verbringen, für Bade- und Strandurlauber dagegen ist diese Atlantikinsel eher weniger geeignet.