Eigentlich war alles klar für die Flitterwochen: Animiert durch ein Poster im Reisebüro bei der Buchung des Sommerurlaubs vor zwei Jahren sollte die Hochzeitsreise nach Mauritius gehen. So dachten Felix (29, Abteilungsleiter) und Susanne (26, Chefsekretärin) noch vor einem Jahr, als sie sich an die Vorbereitung ihrer Hochzeit machten.
Da ich mit Beiden seit langem befreundet bin, erzählten sie mir auch, wie schön es anfangs war, die Hochzeit in der Theorie zu planen. Als es dann an die Umsetzung in die Praxis ging, wurde es immer stressiger: Man plante, musste umplanen, musste improvisieren und Kompromisse schließen und dann wieder von vorne beginnen, weil auf einmal die Musikband den vereinbarten Termin nicht halten konnte.
Beide hatten bereits gemeinsam zwei verlängerte Wellness-Wochenenden verbracht, um den durch berufliches Engagement angestauten Stress wieder abzubauen. Sie wussten also, wie angenehm Körper- oder Gesichtmassagen, Beauty-Anwendungen oder Aktivprogramme wie Radfahren, Gymnastik oder auch etwas Krafttraining sein können.
Sie wollten Körper und Seele etwas Gutes tun und entschlossen sich deshalb kurzerhand, die Mauritius-Reise, die sie Gott sei Dank noch nicht gebucht hatten, vorerst nicht zu machen und statt dessen einen zweiwöchigen Wellnessurlaub zu verbringen. Das sollten ihre Flitterwochen sein, die sie direkt nach der Hochzeit antreten wollten.
Diese Reise nach Mauritius wurde natürlich nicht komplett gestrichen, sondern soll vermutlich beim nächsten Sommerurlaub nachgeholt werden.
Wellness anstatt Flitterwochen
April 26, 2009 von urlaubsreise